
Impellerzähler in der Wasserverteilung und Wasserversorgung

Am Ende der durch Gewinnung und Speicherung gekennzeichneten Transport- und Messkette steht die Wasserverteilung;
sie beginnt am Ausgang des Wasserspeichers und endet am Wasserwerk. Von dort aus geht die Wasserversorgungsleitungen bis zum Ende mit der Messeinrichtung (Wasserzähler) der Hausinstallation, siehe Abbildung. Das fest installierte Wasserverteilungssystem umfasst Einrichtungen zur Speicherung, Drucksteigerung, Verteilung, Mengenmessung und Entnahme. Darin sind an ausgewählten Messstellen Durchflussmessgeräte eingesetzt, z. B. MID´s, Turbometer und Impellerzähler.
Wassergewinnung, Wasserverteilung, Quellfassungen
Impellerzähler sind ideale Messwertgeber bei der Wassergewinnung, Wasserverteilung und Transport von Frischwasser aus Tiefbrunnenanlagen und Quellen über Leitungen zu Hochbehältern, Druckstationen und Stadtwerken. Sie sind in den raumbegrenzten Rohrsystemen der Brunnenanlage einfach zu montieren, einfach zu warten und zu kontrollieren. Dies gilt gleichermaßen für die Versorgungsleitungen zu den Verbrauchern.
Aufgabe
Frischwasser wird aus einer Brunnenanlage über eine Rohrleitung DN 300, einem Hochbehälter oder einer Druckstation zugeführt und von dort weiter in das Versorgungsgebiet.
Problem
Die Installation einer Durchflussmessung in ältere Rohrleitungen kann aufwendig und teuer sein. Wegen mangelnder Zugänglichkeit ist der einbauüblicher Durchflussmesseinrichtungen schwierig und eventuell erforderliche Einbau- und Auslaufstrecken sind wegen der Rohrleitungssituation kaum möglich mit dem Ergebnis unzureichender Messgenauigkeit.
Lösung
Die ideale Lösung ist die Installation eines Impellerzählers. Mit Hilfe einer Anbohrbrücke und einer Standardanbohrarmatur ohne Betriebsunterbrechung und ohne Störung des Förderbetriebs. Die Kalibrierung erfolgt durch Eingabe eines K-faktors und „offset“-Wertes für die aktuelle Rohleitungsgröße.
Der standardmäßige Frequenzausgang erzeugt proportional zum Durchfluss eine niedrig-ohmige Rechteckspannung die über eine Entfernung von > 1400 m ohne Verstärkung übertragen werden kann.
