
Durchflussmessung in einem Regenüberlaufbecken

Problem:
An einem Regenüberlaufbecken herrschen am Beckeneinlauf nicht eindeutige und nicht gleichförmige Strömungsverhältnisse vor; das Geschwindigkeitsprofil am Beckenabsturz verändert sich unregelmäßig. Abhängig von der Beckenfüllung verschiebt es sein Maximum nach unten.
Aufgabe:
An einem Regenüberlaufbecken sollen im Zulauf und am Beckenabsturz der Durchfluss bestimmt werden. Die nicht eindeutigen und nicht gleichförmigen Strömungsverhältnisse im Beckenabsturz schließen eine Fließgeschwindigkeitsmessung über eine Fließhöhenmessung v = f (h) , oder nach einer lokalen Fließgeschwindigkeitsmessung v = f (v) aus.
Lösung:
Im Abschnitt A ist die Strömung eindeutig; es liegt ein freier Abfluss vor. Eine Einpfadmessung ist praktikabel. Im Abschnitt B unmittelbar am Beckenabsturz verschiebt sich das Geschwindigkeitsprofil abhängig von der Beckenfüllung (volles oder leeres Becken) nach unten. Es kommt daher nur ein kontinuierliches Ultraschallmessverfahren nach dem Kontinuitätsprinzip mit mehreren Messebenen in Betracht. Es erfasst die Geschwindigkeitsverteilung in den kritischen Kanalquerschnitten A und B und ermittelt die maßgebende mittlere Fließgeschwindigkeit über die Integration der Messflächen und damit den Durchfluss.



