
Durchflussmessung in einer Fernwärmeleitung

Fernwärme (Energie) entsteht in einem Heiz- oder Heizkraftwerk. Die Wärme wird in einem Rohrleitungsnetz
(Fernwärmeverbundsnetz) zu dem Versorgungsgebiet über Pumpen transportiert. Als Wärmeträger dient Heißwasser (max. 180°C) oder Dampf (max. 100°C). Fernwärme kann zum Heizen, zur Brauchwassererwärmung für industrielle Prozesse oder sogar zum Kühlen verwendet werden. Der bei der Wärmeabgabe zu Wasser kondensierte Dampf, bzw. das abgekühlte Heizwasser fließt zum Heizwerk zurück. Dadurch entsteht ein geschlossener Kreislauf. In den Vorlaufleitungen hat das erwärmte Verbundnetzwasser eine Temperatur von 160°C. Die Wärmeabgabe an die Endkunden erfolgt in der Umformerstation, wo das Fernheizwasser das in dem Gebäude zirkulierende Heizungswasser erwärmt.

